Die eigene Sendung mit der Maus (fachübergreifendes Arbeiten)

Grundlegende Idee

„Die Sendung mit der Maus“ feierte am 07.03 ihren 50sten Geburtstag. Mit ihr haben viele Generationen von Kindern gelernt. Egal ob mit Armin, Christoph, Ralph oder Clarissa.

Nun sollen die Schüler*Innen selbst in die Rolle der Regisseure schlüpfen und gemeinsam Lach- und Sachgeschichten entwickeln. Das Projekt wird im Rahmen des Wahlpflichtbereichs 2 umgesetzt in fachübergreifenden Gruppen. Also arbeiten Spanier*Innen, Informatiker*Innen, BioChemiker*Innen und Schüler*Innen aus Darstellen und Gestalten zusammen. Außerdem stellen die Musik- und Kunstlehrer*Innen ebenfalls eine Unterstützung hinsichtlich der Umsetzungen in ihren Fachbereichen zur Verfügung. Durch die Aufteilung im Wechselunterricht ist die Zusammensetzung der Gruppen sehr unterschiedlich. Zwischen 9 und 15 Schüler*Innen pro gesamter Gruppe. Da die Gruppen gegeben war, passierte es dass nur 1 Schüler*In oder 6 aus einem Fach in einem Team sein konnten.

Material

Folgendes Material haben unsere Schüler*Innen erhalten. Hier erhaltet ihr sicherlich den ausführlichsten Einblick in das Projekt.

Es kann gerne genutzt und geteilt werden.

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Erläuterungen für Lehrer*Innen

Entstehung des Projekts

In NRW wurden wir zwei Wochen vor den Ferien in den Wechselunterricht geschickt. Dabei sollten die Lerngruppen nicht durchmischt werden, sodass wir im Wahlpflichtbereich 2 nicht in unseren Kursen arbeiten konnten, sondern gemischt aus allen Fächern ca. die Hälfte der Schüler*Innen der Klasse im Unterricht hatten, während die andere Hälfte daheim arbeiten sollte. Somit war es sinnfrei in den gewohnten Bahnen zu arbeiten. Also entschlossen wir uns fachübergreifend zu arbeiten und die Schüler*Innen ein gemeinsames Produkt erstellen zu lassen, in denen sie trotzdem ihr Fachwissen aus dem WP2 Bereich mit einbringen würden.

Schwierigkeiten des Projekts

Da wir in unserem Kreis einen sehr hohen Inszidenzwert hatten, gab es nur eine Woche Wechselunterricht und seitdem nur Distanzunterricht. Hier ist es wesentlich schwieriger die Schüler*Innen anzuleiten und natürlich müssen andere Techniken für die Aufnahmen gewählt werden. Hier zeigte sich deutlich, dass sich einige Schüler*Innen aus der Gruppenarbeit zurückzogen. Die Selbstständigkeit und Verantwortung der Schüler*Innen sollte hier nicht überschätzt werden, wenn dies nicht eingeübt ist.

Die letzten vier Wochen werden wohl wieder im Wechselunterricht stattfinden und somit zur Finalisierung des Projektes einen positiven Beitrag haben.

Benotung

Sicherlich ist auch das Bewertungsverfahren für das Projekt etwas besonderes. Dies wurde den Schüler*Innen auch zu Beginn transparent vorgestellt. Das Bewertungsraster sieht wie folgt aus:

Bewertungsraster

Um das Bewertungsmodell zu verstehen nehmen wir an, dass wir 10 Schüler*Innen im Team haben.

Im Bereich Gesamtvideo schauen sich alle beteiligten Lehrkräfte das Video an und geben dem Video ihren Anteil an Punkten im jeweiligen Bereich. (bei 5 Lehrkräften im Bereich Bildmaterial darf jeder zwischen 0 und 8 (4*10/5) Punkten vergeben. Haben alle Lehrkräfte zusammen z.B. 35 von den möglichen 40 Punkten gegeben, dann müssen die Schüler*Innen selbst entscheiden, wer von ihnen wie viele Punkte erhält. (5 bekomen 4 Punkte, 5 nur 3 Punkte oder 6 4Punkte, 4 4 Punkte und einer 3 Punkte) Die Vergabe der Punkte erfolgt reflektiert durch die Schüler*Innen, wird aber durch eine Lehrkraft begleitet, sodass hier nicht Beliebtheit/Unbeliebtheit eine Rolle spielt und die wirklichen Leistungen am entsprechenden Bereich. Natürlich können die Schüler*Innen eine Ausgewogenheit über die verschiedenen Bereiche schaffen.

Außerdem dürfen die Schüler*Innen eine Person bestimmen, welche einen Bonuspunkt erhält, weil sie Sprecher*In war, die Videos nochmal überarbeitet hat…

Das beste Videos eines Jahrgangs erhält auch noch einmal Bonuspunkte. Bei uns hat der Schulleiter sich bereit erklärt diese Entscheidung zu fällen.

Die Fachbereichsvideos werden von Lerndendenseite genauso gehandhabt wie die Bewertung des Gesamtvideos, nur dass hier nur die Fachbereichslehrkraft mit fachlichen Kriterien (In der Sprache z.B. Aussprache, in DG Verhalten vor der Kamera, überall fachliche Genauigkeit…) entscheidet.

Die Elemente des Berichts sind eine indivdualle Leistung und werden pro Schüler*In bewertet.

Um die Berechnung all dies zu vereinfachen habe ich folgende Exceldatei entworfen.

Fortführung des Projekts

Das Projekt soll auch in den folgenden Jahrgängen fachübergreifend fortgeführt werden. Dabei wird die Themenwahl frühzeitig besprochen und so fachlich vorab besser vorbereitet werden. Das Thema nächstes Jahr soll Vielfalt oder UN Ziele der Nachhaltigkeit lauten.

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